
Geschichte des Vereins
Die GEEK – aus der Vereinsgeschichte
Am 7. September 1985 gründeten in Leonberg sieben Männer und eine Frau die GEEK. Ihre Namen waren Karl-Heinz Hentschel, Dr. Gernot Kreutz, Lina Losch, Anton Machauer, Günter Meier, Hans Schild, Heinz Schmid und Eugen Wiedenmann.
Sie hatten festgestellt, dass die Anzahl der Sühnekreuze in den letzten Jahren enorm abgenommen hatte. Sühnekreuze stammen aus dem Spätmittelalter und gehören zu den ältesten Kleindenkmalen in Baden-Württemberg. Um das Jahr 1900 waren noch ca. 2000 Exemplare bekannt und um 1980 gab es nur noch ca. 1100 Sühnekreuze.
1987 wurde von den Mitgliedern der GEEK der erste Erfassungsbogen entwickelt, um eine einheitliche Beschreibung der noch vorhandenen Kleindenkmale zu erreichen. Das erwies sich als äußerst erfolgreich.
2001 startete die landkreisweite Erfassung der Kleindenkmale in Baden-Württemberg – ein einmaliges Ehrenamtsprojekt, unter der Regie der Landesdenkmalpflege, das bis zum Jahr 2024 weitergeführt wurde. In über 25 Landkreisen wurden die Kleindenkmale ehrenamtlich erfasst und beim Landesdenkmalamt kategorisiert. Die meisten der vorhandenen Unterlagen finden sich in den Kreisarchiven. In einigen Landkreisen wurden die Kleindenkmale in das jeweilige Bürger-GIS eingepflegt.
Die GEEK zahlt jedes Jahr Zuschüsse zum Erhalt von Kleindenkmalen oder auch für vereinseigene Publikationen.